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Heute öffnet sich das letzte Fenster im 26+Adventskalender und wartet mit nerdig-philosophischen Fragen auf: Laut Unicode ist der Gedankenstrich (uni2013) noch brandaktuell und der Geviertstrich (uni2014) steht schon vor der Tür …

Den Schriftgestalten von Swisstypefaces ist dieser Umstand schon im Oktober aufgefallen.

Und jetzt im Dezember, zum Jahresende, sollten wir uns mal wirklich Gedanken um den Strich machen. Christoph Koeberlin hat auf Typefacts wunderbar zusammengefasst welche Funktionen Binde-, Gedanken- und Geviertstrich erfüllen und wann man welchen orthografisch richtig setzt.

Nur stellt sich auch die Frage ob der eindeutig längere Geviertstrich seiner englischen Bezeichnung – emdash – gerecht wird und die Breite des m einnimmt, oder er sich klar nach der Höhe des virtuellen Schriftkegels richtet – unabhängig davon was das m macht.
Und um alles auf die Spitze zu treiben: Warum nicht Gedankenstrich und Geviertstrich so arrangiert werden, dass die Lücke im Text, die den Texteinschub erzeugt in der angelsächsischen – kein Leerzeichen und Geviertstrich – und deutschsprachigen – Leerzeichen mit Gedankenstrich – Schreibweise gleich breit bleibt.
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* Die im Kalenderblatt benutze Schrift hat noch keinen Namen und wird erst in noch unbestimmter Zeit unter www.typemefonts.com erscheinen, dafür gibt es aber auf dribbble noch ein paar mehr Zeichen zur Voransicht.