Der Querstrich im Minuskel »e« liegt etwas zu tief und mit ein wenig Kontrast würde die Schrift durchaus eleganter wirken. Ich bin allerdings nur ein interessierter Laie und meine Augen können sich täuschen.
Der Entwurf gefällt mir — eine dezente Grotesk mit einigen markanten Markenzeichen (Geometrie und Knick im n), diesen Weg hat kaum einer aus dem Workshop in Münster gewählt.
Dennoch sollte sich die Schrift entscheiden: Entweder den Knick im n auch in den runden Formen leben oder einen grafischen Kontrast zwischen runden und eckigen Formen spannen.
Auch fehlt der Konstruktion von b, p, d, q, g noch die Stringenz. Hier würde ich mich für eine rein statische Konstruktion (mit spiegelsymmetrischen b,p etc.) entscheiden, oder die schon angedeutete Dynamik verstärken. Dann jedoch sollten sich b, p mehr an der diagonale im n und d,q,g am u orientieren. t und l stehen noch nicht astrein optisch auf der Grundlinie, ein leichtes Hochbiegen der Strichenden (wie beim c) könnte ihnen mehr Stand geben – evtl. ziehen dann auch j und y nach.
Wow ich bin begeistert …
Was ihr beide anmerkt, hat Max mir in ähnlicher Weise auch gesagt, und ich überarbeite die Zeichen auch gerade dahingehend. Mit (mehr) Kontrast wirkt sie in der Tat eleganter, muss jetzt sehen, wie weit ich da gehe.
Sobald ich ein wenig weiter bin, zeig ichs hier.
Vielen Dank euch beiden (dreien)!!
Mir ist noch etwas eingefallen:
Vielleicht ließe sich der Knick auch in den Majuskeln (Versalien) einbauen. Zumindest beim Majuskel »U« könnte ich mir das sehr gut vorstellen. Der Knick sollte dann im Gegensatz zum Minuskel »u« auf der rechten Seite sein, damit das »U« nicht nach rechts kippt. Bei der Sinova ist das ganz gut gelungen. http://www.linotype.com/de/6601/sinova.html
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Der Querstrich im Minuskel »e« liegt etwas zu tief und mit ein wenig Kontrast würde die Schrift durchaus eleganter wirken. Ich bin allerdings nur ein interessierter Laie und meine Augen können sich täuschen.
Gruß Philipp B.
Der Entwurf gefällt mir — eine dezente Grotesk mit einigen markanten Markenzeichen (Geometrie und Knick im n), diesen Weg hat kaum einer aus dem Workshop in Münster gewählt.
Dennoch sollte sich die Schrift entscheiden: Entweder den Knick im n auch in den runden Formen leben oder einen grafischen Kontrast zwischen runden und eckigen Formen spannen.
Auch fehlt der Konstruktion von b, p, d, q, g noch die Stringenz. Hier würde ich mich für eine rein statische Konstruktion (mit spiegelsymmetrischen b,p etc.) entscheiden, oder die schon angedeutete Dynamik verstärken. Dann jedoch sollten sich b, p mehr an der diagonale im n und d,q,g am u orientieren.
t und l stehen noch nicht astrein optisch auf der Grundlinie, ein leichtes Hochbiegen der Strichenden (wie beim c) könnte ihnen mehr Stand geben – evtl. ziehen dann auch j und y nach.
Genaueres dazu hier:
> butler_korrektur_1_jakob_01.png
> butler_korrektur_1_jakob_02.png
> butler_korrektur_1_jakob_03.png
Wow ich bin begeistert …
Was ihr beide anmerkt, hat Max mir in ähnlicher Weise auch gesagt, und ich überarbeite die Zeichen auch gerade dahingehend. Mit (mehr) Kontrast wirkt sie in der Tat eleganter, muss jetzt sehen, wie weit ich da gehe.
Sobald ich ein wenig weiter bin, zeig ichs hier.
Vielen Dank euch beiden (dreien)!!
Mir ist noch etwas eingefallen:
Vielleicht ließe sich der Knick auch in den Majuskeln (Versalien) einbauen. Zumindest beim Majuskel »U« könnte ich mir das sehr gut vorstellen. Der Knick sollte dann im Gegensatz zum Minuskel »u« auf der rechten Seite sein, damit das »U« nicht nach rechts kippt. Bei der Sinova ist das ganz gut gelungen. http://www.linotype.com/de/6601/sinova.html
Gruß Philipp