
Konzept
Ursprünglich ist die Comic Senf als Corporate-Font für das Senfgurke Comicmagazin entstanden. Da Comiczeichner oft ausschließlich in Großbuchstaben schreiben, sollte die Comic Senf ein ähnlich volles Satzbild ergeben, weshalb sie eine für Scriptfonts untypisch hohe x-Höhe aufweist. Trotz des individuellen Charakters, hat sie klare Formen, die Lesbarkeit bei längeren Textmengen unterstützen. So ist die Gestalt der Comic Senf als aufrechte und monolineare Kursive konstruiert, in den Grundformen der Glyphen jedoch eigenwillig.

Korrekturbogen einer frühen Variante
Besonderheiten

Die Dickten der beiden Schnitte Regular und Bold sind die selben.

Die runden Strichenden verzichten auf Geometrie und wurden optisch angepasst durch weichere Übergänge von Grundstrich in angesetzten Halbkreis.

Als Hommage an das Senfgurke Comicmagazin bietet der Zeichensatz ein Alternativ-g in Gurkenform.


Matjes Pide, Dürüm Hering, Krabbenköfte …
Zeichensatz

Beide Schriftschnitte umfassen zur Zeit 324 Glyphen. Einige Glyphen müssen noch vom Illustrator-Import ankerpunktbereinigt, sowie Strichenden optisch angepasst werden. Die Zurichtung benötigt eine Korrektur. Die Schrift ist noch völlig ungekernt.
Der aktuelle Stand der Schrift ist auf Anfrage als OpenType-Font erhältlich.
Ein Kommentar
nice font ;)