KONZEPT

Mein Ziel war es, eine einfach wirkende Schrift zu entwerfen, die jedoch leicht lesbar bleibt und vielleicht auch maschinell zu erfassen ist.

Die Hauptform ging dabei auf das kleine „o“ zurück, denn anhand dieses Schriftzeichens  wollte ich den quadratischen Charakter des kompletten Alphabetes festlegen.

Unter Anleitung habe ich an diesem weitergearbeitet, bis ein optisch, quadratischer Buchstabe zum Vorschein kam. Da dieser sehr steif wirkte, entschloss ich mich dem Type bei der Gestaltung links oben eine kleine Ecke abzuschneiden, damit die Schrift trotz ihrer absoluten Konstruktion noch ein wenig frisch und sportlich erscheint.

Die Hauptidee der Form wurde nach meinen Bedürfnissen und Vorstellungen entwickelt,  da ich schon sehr lange nach einer ähnlichen Schrift gesucht habe, sie aber noch nicht finden konnte.

Der Charakter der Schrift ist durch die funktionale Erscheinung der Buchstaben sehr kühl und unpersönlich und erwirkt eine maschinelle Ausstrahlung. Doch gerade darin liegt die Wiedererkennbarkeit, zu der auch die umgeknickte linke Ecke zählt.

Besonderheiten

Das Problem während der  Entwicklung lag darin, die mathematischen Kriterien und mit denen der typogrfischen Grundlagenzu verbinden. Denn einer rein nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten entwickelten Schrift sieht man dies leider auch an.

Die Joham verbindet Technik mit Ästhetik und sollte in multimedialen Bereich eingesetzt werden. Man könnte fast behaupten, es wäre eine Maschinenschrift, die auch von elektronischen Geräten gelesen werden kann.

HRMN

Aussicht

Im Moment arbeite ich gerade an einem dicken und einem dünnen Schnitt.

joschkohammermann.de