
Konzept
Die Betrachtung von Fraktur-, im Speziellen Texturschriften, zeigt die visuelle Parallele zwischen den gebrochenen Federzügen und einer axonometrischen Darstellung. Hieraus entwickelte sich die Idee, eine mehrdimensionale Textur-Schrift zu konstruieren. Diese ist zudem eine optischen Illusion und zeigt im Stile M. C. Eschers eine perspektivische Unmöglichkeit.

In kleineren Punktgrößen verschwindet diese Eigenschaft nahezu und auch bei längeren Texten tritt die Dreidimensionalität zurück – eine klare, geometrische Textura erscheint. Neben ihrer Mehrdimensionalität verbindet die Textrusion die Formsprachen moderner, extrem geometrischer Texturschriften wie der »Tannenberg« mit den Zierschwüngen der »Wilhelm Klingspor Gotisch«.

Besonderheiten
Ligaturen für kritische Buchstaben-Kombinationen mit den Zeichen lang-s und f verstärken die Konsequenz der Räumlichkeit:

Zeichensatz

Der aktuelle Stand der Schrift ist auf Anfrage als OpenType-Font erhältlich.


8 Kommentare
How i can download this excelent typefont!??
Sehr interessant, würde sehr gerne die Versalien sehen…
Mich auch!
— Kann mich aber zur Zeit noch nicht zwischen reduzierten Textur Versalien und der geometrischen Interpretation von verspielten Fraktur Initialen entscheiden – die »Horst« hat da eine ganz interessanten Mittelweg gefunden …
hi, where can i actually GET this font?
Can I GET this lovely font???
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Gratulation!!
Gruß, A. Stötzner