Seit gestern gleiten die Schlittschuhserifen der»Frido Black« auf einer größeren Bahn: Nach diversem Feintuning ist der plusFont »Frido Black« nun fertiggestellt und als OpenType-Font über MyFonts erhältlich.

Die freundliche und kräftige Serifenschrift von Gunnar Link – vorrangig für Display-Anwendungen konzipiert – dient weniger als Arbeitstier, eher als treuer und froh gestimmter Begleiter. Während ersten Gestaltungsversuchen ergab sich die Zielsetzung, eine zeitgenössische Alternative zur »Cooper Black« zu kreieren. Die Schrift hat folglich eine eher weiche Erscheinung, jedoch entdeckt man bei näherem Betrachten interessante und scharfkantige Details die sich aus der Breitfeder hergeleitet.

Wer standfeste Serifenschriften mit holländischen Einfluss mag, wird mit Frido seine Freude haben und sollte unter www.new.myfonts.com/fonts/gunnarlink/frido-black/ zuschlagen.

26+support:

Beeindruckt durch die verspielten und schwungvolle aber dennoch sehr saubere Pfad-Konstruktion bekam die nahezu vollständige »Frido Black« noch ein finale Korrektur-Schleife bzw. Anregungen zur Vervollständigung des Fonts.

Durch die Ergänzung weniger Glyphen wird der und skandinavische und der westeuropäische Zeichensatz komplementiert. Der Schriftschnitt besteht nun aus 353 Schriftzeichen und unterstützt die Zeichen-Codierungen Latin 1 (Westeuropa), Latin 2 (Mitteleuropa), Latin 5 (Türkei), Latin 4 (Baltische Staaten) und Latin 6 (Skandinavien).

Um den vorhandenen Alternativ-Buchtaben noch eine funktionales Rahmengerüst zu geben wurde der Font durch ein paar hilfreiche OpenType-Features ergänzt: Sprachraumspezifische diakritische Zeichen und Ligaturen, Text- und Versal-Ziffern sowie eine Versalsatz sensibles Feature mit hochgerückten Klammern und Mittelstreichen.