
Die Funktion einer Schrift steht immer über ihrer formalen Gestaltung, die Lesbarkeit ist der höchste Maßstab an die Berechtigung einer Schrift. Doch die Lesbarkeit lässt sich nicht allgemeingütig definieren, sie ist immer ein Zusammenspiel aus der Persönlichkeit des Betrachters, formalen Schriftmerkmalen und dem Kontext den Nutzung.
Was passiert wenn die Schriftgestaltung sich nur noch haarscharf vom Grafikdesign trennt, jeder einzelne Buchstabe zum Hauptdarsteller wird und aus dem homogenen System »beste Lesbarkeit« herausbricht? Wie weit können formale Gestaltungsparameter einer Schrift überzeichnet oder neu kombiniert werden?
Bachelor-Arbeit von Jakob Runge, SS 2010, an der Hochschule Würzburg

Durch die Mischung aus einer wissenschaftlich experimenteller Herangehensweise, einer handwerklich analogen Auseinandersetzung und der digitaler Weiterbearbeitung sind 7 verschiedene Schriftentwürfe entstanden, die das Limit der Lesbarkeit und typografischer Konvention abtasten bzw. brechen.
Booklets
| Die Booklets dokumentieren den Prozess des jeweiligen Experiments, die Entwicklung der Schrift, und gehen detailliert auf einzelne Zeichen ein. |
Poster
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Die Poster präsentieren die Schriften durch leicht amüsante Beschreibung und zeigt den menschlichen Charakter, den Type(n), jedes Schriftentwurfs. |
Alle 7 experimentellen Schriften sind auf Anfrage als funktionsfähige OpenType-Fonts erhältlich.







